Das am meisten verwendete Datenbanksystem ist das RELATIONALE Datenbanksystem.
Bei diesem System werden Daten in der Datenbank in Form von Tabellen gespeichert, die mit Daten aus anderen Tabellen in Beziehung stehen. Die Beziehungen (engl: relationship) zwischen einzelnen Tabelleneinträgen (man spricht von Datensätzen) werden über sogenannte Schlüsselfelder (Primärschlüssel und Fremdschlüssel) hergestellt. Eine einzelne Datenbank enthält viele Tabellen – es können einige wenige bis zu hunderten sein.
Tabellen haben einen Namen und bestehen aus Zeilen und Spalten. Jede Zeile in einer Datenbanktabelle wird Datensatz genannt.
Die Spalten werden auch Datenfelder oder nur Felder genannt. Jeder Datensatz beinhaltet nun in den einzelnen Feldern die für den jeweiligen Datensatz notwendigen zusammen gehörenden Informationen.
Die Tabelle Mitarbeiter könnte zum Beispiel die Datenfelder Vorname, Nachname und die Telefonnummer haben. Ein konkreter Datensatz wäre die Zeile mit den Inhalten "Max", "Müller" mit der Telefonnummer 1234
Mit einem Datenbank Management System kann man viele einzelne Datenbanken verwalten. Man spricht daher bei relationalen Systemen von relationalen Datenbank Management Systemen (=RDBMS).
Gängige relationale Datenbank Management Systeme
| Profi Systeme (Große Unternehmen) | |
| Oracle Database | |
| Microsoft SQL Server | |
| IBM DB2 | |
| Semi Professionelle Systeme (Mittelstand / Einzelhandel) | |
| PostgreSQL (open source) | |
| MariaDB (open source) | |
| MySQL (open source / gehört zu ORACLE) | |
| Desktop Datenbanken (Einzelplatz) | |
| Microsoft Access | |
| Libre Office Base (open source) |
